4. Runde über Vejer und Barbate

Für die 4. Tour war das Wetter wieder top und wir nahmen den Küstenklassiker über Vejer und Barbate in Angriff.

Bis Vejer ging es mit moderaten Steigungsprozenten gut voran. Zur Stadt hoch kam dann aber eine große Rampe. Im unteren Teil konnte ich noch gut treten. Das letzte Stück zwang mich aber dann zum Schieben. Hier habe ich schmerzlich mein eigenes Rad mit der Gravel-Übersetzung vermisst. Die Übersetzung des Leihrades mit 34/32 war nichts für meine begrenzten Wattwerte. Oben machten wir dann eine Pause.

Am Ende der Stadt dann eine jener steilen Rampen, an denen man die Bremshebel gut im Griff haben musste.

Dann ging es, leider auf dem Seitenstreifen  von einer stark befahrenen Straße, in Richtung Barbate. Von dort wollten wir noch 10 km auf einem Radweg zu einem sehenswerten Dorf fahren. Von dort wären wir den gleichen Weg zurück gerollt. Leider endete der Radweg abrupt nach kurzer Strecke. Weil die Straße dort schmal und stark mit Porsches und LKWs verseucht war, entschlossen wir uns, umzukehren. I

In Barbate war die Verpflegungslage diesmal nicht sehr positiv. Berhard und ich erwischten am Stadtrand ein mittelmäßiges Sandwich. Der Rest konnte sich am Meer nicht dazu entschließen, ein komplettes Fischmenü zu ordern.  

Auf diesmal sehr guten und zur Straße abgegrenzten Radwegen ging es mit vielen Höhenmetern in Küstennähe Richtung Hotel. dabei kamen wir auch wieder am Cabo Roche vorbei.

5. Runde über Puerto Real

Am Tag der Arbeit nahmen wir eine Runde über Puerto Real mit wenigen Höhenmetern unter die Räder. Ein YouTube-Video von dieser Tour könnt ihr direkt am Start des Berichts anschauen.

Die Runde wäre etwas kurz geraten. Deswegen hat unser Chef-Scout Heinz-Werner einen Abstecher auf einer als Fahrradstraße gekennzeichneten Route eingeplant. Wir fuhren bis zu einem imaginären Wendepunkt und dann in die Stadt an das Meer. Gegenüber hatte man einen Blick auf Cadiz.

Hier haben wir eine nette Bar gefunden, wo wir uns mit guten Bocadillos stärken konnten.

Wie immer bei den Galerien, kommt man durch anklicken der Bilder zur Großansicht.

Auf dem Rückweg mussten wir leider wieder durch Chiclana fahren. Das bedeutete schlechte Straßen und viel Verkehr.

An dem Tag wollten Gerhard und Thomas nach Tarifa fahren. Auf ihrem Bild sieht man, in welchem Zustand oft auch die Radwege waren. Dabei sind gerade diese Längsrillen für die schmalen Rennradreifen kritisch.

Der Rest

Dann war bei mir der Akku komplett leer und ich legte einen Ruhetag mit Strandwanderung in Richtung Club Aldiana ein.

In der Strandbar kam es dann zur Wiedervereinigung.

Dann kam schon wieder letzte Tag und der Heimflug stand an. Der war aber erst nachmittags, so dass wir nochmal das gute Wetter für einige Aktivitäten nutzen konnten.

Unsere zwei Wasserratten ließen es sich nicht nehmen, die Wassertemperatur des Atlantiks zu testen.   

Der Rückflug war dann pünktlich und die prognostizierte Flugzeit wurde sogar unterboten.

Fazit : Wir hatten zu zehnt eine sehr harmonische Woche. Dafür nochmal mein Dank an alle Teammitglieder. Besonderen Dank an Heinz-Werner für die gute Auswahl der Touren und für die Organisation der Mieträder.

Das Hotel mit der Lage am schönen Strand war gut. Die Zimmer waren, auch im Vergleich zum letzten Jahr, top. Beim Essen gab es bei der Qualität und beim Service noch einige Luft nach oben.

Das Rennradrevier als Ersatz für Mallorca war für uns, aufgrund der Straßenverhältnisse, keine Alternative. Wir haben vor Ort auch mit anderen Radsportlern gesprochen, die wie wir auch einen Ersatz für die Insel gesucht haben. Von denen war auch jeder enttäuscht von den Gegebenheiten.

Sorry Andalusien, zum Rennrad fahren wirst du uns nicht wiedersehen !!

Und nächstes Jahr werden wir wieder ....