6. Tour Randa/Cura // Ruhetag und Ende
Dann kam ein zum Teil verregneter Tag, den die meisten von uns als Ruhetag nutzten. Im neuen Hipotel hat Hürzeler eine große Radstation mit Boutique. Die haben wir uns angeschaut und einiges anprobiert. Nachmittags hörte der Regen auf und man konnte sich bisschen die Füße vertreten.
Auch das Hipotel, in dem Ralf im Frühjahr residiert hatte, haben wir uns angeschaut und waren beeindruckt.
An unserem letzten Tourentag sollte die Runde nicht zu groß sein. Deswegen haben wir Randa mit dem Kloster Cura als Ziel auserkoren. An der Küstenstrasse ging es Richtung Llucmayor. Dort dann etwas Konfusion, weil wir die Hauptstrasse nach randa nicht gleich fanden. Wir sind auf einer Nebenstrasse aus der Stadt gekommen. An dem tag war es sehr windig. So war uns der Umstand recht. Wir fuhren im Schutz des Waldes auf der Rückseite vom Berg über viele enge Serpentinen steil nach oben. Diese Strecke sind wir bis dahin nur runter gefahren. Die Strasse hat in der Spitze bis zu 15% Steigung. Das hat nicht jedem geschmeckt.
Durch das Tor ging es dann in den finalen Anstieg. Wegen dem starken Wind haben wir uns oben nicht lange aufgehalten. Für einige Bilder hat es aber gereicht.
Abwärts ahben wir nochmal einen Stopp in Randa eingelegt, bevor wir Richtung Playa gerollt sind. Hinter Llucmayor haben wir uns in zwei Gruppen geteilt. Heinz-Werner und ich sind Richtung Hilton Hotel / Küstenstrasse gefahren. Wir wollten die letzten Kilometer auf der Insel genießen und nicht so schnell zurück.
und dann haben wir auch schon wieder zum letzten Mal die etwas überteuerten Kaltgetränke an der Playa inhaliert. Im Hintergrund die allgegenwärtigen Nervensägen, auf die man gerne verzichten kann.
Nach einer letzten Nachtrunde war auch schon wieder der Tag der Abreise angebrochen.

Mit Thomas zusammen bin ich von Palma nach Stuttgart geflogen. Der kurze Flug war schnell vorbei und Deutschland hatte uns wieder.
Mein Fazit : Wir waren alle froh, nach zwei Jahren Corona-Pause mal wieder einige Klassiker auf der Insel zu fahren. Auch die kleine Extremisten-Gruppe hat prächtig harmoniert. Es gab keine Dissonanzen, bis auf eine Kleine. Und für die habe ich persönlich gesorgt. Sorry Bernes.
Die Insel war mit Radlern überflutet, die wie wir mal wieder dort fahren wollten.
An der Playa waren die Getränke einiges teurer als vor dem Break. Man hatte auch manchmal das Gefühl, dass man nicht willkommen ist und die einige Restaurantbetreiber es schon wieder nicht mehr nötig haben. Auch das Abendprogramm war aus Mangel an "altersgerechten Lokalitäten" ziemlich monoton, nur unterbrochen von einigen Championsl League Spielen.
Denke, ich werde nächstes Jahr nicht auf die Insel fliegen. So wie es aussieht, ist das auch die Meinung des restlichen Teams.